2020.06 Naturregion Sächsisches Bergland und Elbsandsteingebirge


Wohnmobil Tour in Corona-Zeiten ?  Ja, mit Bedacht, Vorsicht, Abstand und 😷  machen wir das...
Berlin - Bautzen - Löbauer Berg - Zittau - Jonsdorf - Bastei - Bad Schandau - Schmilka
Frauenstein - Blockhausen - Kalkwerk - Marienberg - Schwarzenberg - Oberwiesenthal
  Fichtelberg - Drebach - Chemnitz - Oschatz - Riesa - Berlin

14.06.2020 Sonntag
War das gestern ein Unwetter, mit Blitz, Donner und Hagel, also fahren wir erst heute los...
unterwegs kommen wir am "Kraftwerk Jänschwalde" vorbei,  etwas später erreichen wir...
 die über 1000 Jahre alte "Stadt Bautzen", schon im Jahr 1002 wurde die Stadt 
als "civitas Budusin" erwähnt, unser Blick von der Friedensbrücke auf
die knapp 50 m hohe "alte Wasserkunst", der runde Turm stammt aus dem 14. Jh. ...
eine schöne Kulisse...
das "Bautzener Rathaus", das erste an diesem Platz wurde schon im Jahr 1214 erbaut...
davor der "Ritter Dutschmann" auf dem Brunnen am Hauptmarkt, vom Markt aus...
gehen wir zum "Schiefen Turm“ von Bautzen, der "Reichenturm" aus dem 14. Jahrhundert,
 er weist bei einer Höhe von 56 m eine Neigung von 1,41 m auf...
Hmmmm, Apfelstrudel mit Eis und Zwetschgenkuchen, dazu Cappuccino - echt lecker...
um 1213 erfolgte die Gründung des Domstiftes "St. Petri",
aber schon um 1000 wurde hier eine erste Pfarrkirche errichtet...
gegenüber steht der Pulverturm und die alte Kaserne...
Werner vor dem Wasserkunst-Turm...
durch das "alte Mühltor" am Eselsberg...
gehen wir runter zur Spree...
von da haben wir eine schöne Sicht auf die "Michaeliskirche" und dem "Wasserkunst Turm"...
 die lieben Hexen Gerlinde und Ulla 😀 vor dem alten "Hexenhaus",
es stammt aus dem Jahr 1604 und ist eines der ältesten Häuser von Bautzen...
ein toller Blick auf die "Ortenburg" und die historische Altstadt Bautzen...
 auf dem Rückweg zum Wohnmobil sehen wir noch die Ruinen der "Mönchskirche",
die Kirche wurde um 1240 zusammen mit dem Franziskanerkloster erbaut und
nach dem letzten von mehreren großen Bränden wurde sie 1598 nicht mehr aufgebaut...
jetzt machen wir es uns gemütlich...
ist ja gut Ulla, wir machen noch ne Runde...
schön wars...

15.06.2020 Montag
wir haben Bautzen verlassen und sind auf dem Weg...
zum "Löbauer Berg" - dort stellen wir fest, es sind genügend Parkplätze frei...
auch am Berghof Honigbrunnen haben wir Corona Abstand ohne Ende... 
nun einen Cappuccino und Kuchen bei...
diesem Panorama - Toll....
gut gestärkt geht es jetzt nur noch bergauf...
nach einer halben Stunde steilen Weges schnauft Werner schon ganz schön...
endlich steht unser Ziel vor uns, 
der "König-Friedrich-August-Turm" von 1854 auf dem Löbacher Berg...
er ist der älteste und einzige noch erhaltene gusseiserne Aussichtsturm Europas,
der Turm hat eine achteckige Form, ist 28 m hoch und 4 m im Durchmesser...
auch Ulla will mit hoch...
 vom Turm aus kann man bis zum "Zittauer Gebirge" und über weite Teile der Oberlausitz blicken...
 rechts neben uns sieht man den Schafberg mit seinem Sendeturm...
wieder bergab will unsere Ulla bespaßt werden...
 eine herrliche Landschaft...
nachmittags fahren wir noch einpaar Kilometer weiter nach Zittau...
dort erholen wir uns auf einem schönen Wohnmobilstellplatz...
Ulla passt während des Mittagsschlaf von Werner genau auf...
heute relaxen wir einfach mal, abends wird leckeres gegrillt... 
und wieder relaxt, Ulla kann dies am besten...
und morgen schaun wir uns alles andere an...

16.06.2020 Dienstag
heute schaun wir uns im "Dreiländereck" Deutschland-Polen-Tschechien
die Stadt "Zittau" an, sie wurde im Jahr 1238 erstmals schriftlich erwähnt...
 die Grundsteinlegung des "Zittauer Rathaus" war 1840, das
vorherige Rathaus wurde im siebenjährigen Krieg 1757 von den Österreichern zerstört...
auch am Marktplatz steht das...
ehemalige "Amtsgericht" von 1678...
davor ein Brunnen von 1585 mit dem "Krieger Roland"
auf einer reich verzierten und mit Putten versehenen Renaissance-Säule...
das "Dornspachthaus" ist ein historisches Gasthaus von 1533...
in ihm genehmigen wir uns jetzt ein Erfrischungsgetränk...
der Glockenturm des "Johanneum" von 1869 gehört zum Christian Weise Gymnasium,
die erste Erwähnung der Schule findet sich in einer Urkunde von 1310...
die alte Post...
Gerlinde vor der Kirche "St. Peter und Paul" vom alten "Franziskanerkloster" aus dem 15. Jh. ...
wir gehen zurück zum Wohnmobil dort wird jetzt Mittag gemacht,
neben unserem Stellplatz fressen sich Ziegen satt...
nach dem Nachmittagskaffee muß Ulla erst einmal vor einem besonderen Museum warten,
aber nach Anfrage darf sie auch mit hinein...
das "Große Zittauer Fastentuch" wird seit 1999 in...
der Kirche zum "Heiligen Kreuz" in der größten "Museumsvitrine" der Welt
(Guinness-Buch der Rekorde) dauerhaft ausgestellt...
Das 8,20 m × 6,80 m "Große Zittauer Fastentuch" von 1472 erzählt in 90 Bildern die Geschichte Gottes mit den Menschen. Es ist das einzige erhaltene Fastentuch vom Feldertyp in Deutschland
und das drittgrößte Hungertuch weltweit - wirklich sehenswert...
das "Salzhaus oder auch Marstall" ist ein historisches Gebäude und wurde 1511 errichtet,
mit einer Höhe von 30 Metern, acht Geschosse und 340 Fensterflächen gehört es zu den bedeutendsten "Speicherbauten" Deutschlands, dort im Gasthaus ...
"Zum Alten Sack" lassen wir uns heute Abend "Oberlausitzer Spezialitäten" gut schmecken...
herrlich...

17.06.2020 Mittwoch
heute machen wir eine Tour mit der Schmalspur "Dampflokomotive 99-749" nach Jonsdorf,
die 1929 gebaute Lok mit 600 PS gibt fauchend Feuer und Dampf ab...
Ulla fragt sich, was ist denn mit Frauchen los ?...
über Gerlindes Kopf steigt ja Rauch auf - Kopfschmerzen ???...
mit  30 km/h fährt die "Zittauer Schmalspurbahn" durchs Land...
die 99-749 Lok...
im "Kurort Jonsdorf" angekommen, laufen wir...
an schönen "Umgebindehäuser" vorbei,
dieser historische Haustyp vereint Blockbau, Fachwerk und Massivbauweise mit einander...
wir sind jetzt im "Zittauer Gebirge" vor uns die "Nonnenfelsen" auf dem "Buchberg"...
neben den rießigen Felssteinen sehen wir beide wie Zwerge aus...
Ulla kühlt sich ihre Pfoten im Bach und saugt sich mit Gebirgswasser voll...
Werner und Ulla brauchen schon ihre erste Pause...
endlich oben am Nonnenfelsen, von hier hat man eine herrliche Aussicht übers Land und...
im Gasthaus schmecken uns die Kalorien und Werner sein Radler...
der Blick vom "Nonnenfelsen" auf Jonsdorf und das "Zittauergebirge"...
es geht wieder bergab, heute sind wir sehr viel gewandert...
gegenüber dem Bahnhof steht die alte Schule von 1723...
rechtzeitig zur Abfahrt des Zuges sind wir am Bahnhof angekommen...
die Rückfahrt nach Zittau bekommt Werner gar nicht richtig mit...
Gerlindes Handy zeigt heute über 22.000 Schritte an (arme Ulla - sie hat ein mehrfaches), 
da dürfen Werner und Ulla schon mal während der Fahrt einnicken...
wir sind heute viel gewandert, ein toller Tag für unsere Gesundheit 😀

18.06.2020 Donnerstag
wir verlassen das Zittauer Gebirge und sind unterwegs...
nach Lohmen, dort besuchen wir im Elbsandsteingebirge eines der
 meistbesuchten Touristenattraktionen der Sächsischen Schweiz...
die "Bastei" -  sie ist eine Felsformation mit steil aufragenden Felsen,
schaut euch das an...
wir wandern durch die schönsten Stellen der Bastei hoch zum...
"Ferdinandstein", von hier oben haben wir einen tollen Blick...
auf die größte mittelalterliche "Felsenburg" in der Region,
die 194 m hohen Felsen der "Bastei" mit der "Basteibrücke"...
es ist viel los auf der Basteibrücke...
unsere Sicht von der Basteibrücke auf die Elbe...
bei diesem Panorama genießen wir unseren Cappuccino...
unter uns liegt der, durch die Elbe getrennter "Kurort Rathen"...
Nachmittags wagen wir uns tief runter in die Schwedenlöcher...
eine ursprünglich nur schwer zugängliche Schlucht...
die über 777 Stufen und mehr als 20 Betonbrücken machen uns ganz schön zu schaffen...
zeitweilig muß Werner die Felsen abstützen ;-)...
nach der Tour sind wir zwar fix und fertig, aber es war ein super Erlebnis...
jetzt am Abend stehen wir fast alleine hier - der perfekte Übernachtungsplatz...
ein aufregender Tag - das war Klasse....

19.06.2020 Freitag
heute morgen in "Bad Schandau" ist noch viel Platz für uns auf dem Parkplatz,
der Ort ist ein staatlich anerkannter Kneippkurort an der Elbe...
wir sind auf dieser Tour das erstemal mit dem Fahrrad unterwegs,
Gerlinde vor der "St.Johanniskirche" von 1679...
an der Elbe entlang fahren wir nach Schmilka,
Ulla beobachtet genau, wer da auf der Elbe herum fährt...
dann liefert sich Ulla mit Gerlinde ein Wettrennen,
bei Werner läuft sie gemütlich hinterher...
herrlich diese Radwege entlang der Elbe...
in Schmilka kämpft sich Gerlinde die leichte Steigung hoch ;-) ...
1582 erstmals erwähnt, wurde Schmilka 2017 zum schönsten Dorf Sachsen ausgewählt, mit
seinen 69 historischen Häusern und 137 Einwohnern empfängt es jährlich 500.000 Besucher...
wir gehen hoch zur alten Schmilkischen Mühle...
und frischen unseren Kalorienhaushalt auf...
seit 1685 wird hier Mehl gemahlen - ein ganzes Dorf in Bio! ...
auch die Schmilkaer Biermacher stellen das erste Bio-Bier in der
Region des Nationalparks Sächsische Schweiz her...
wir verlassen Schmilka wieder...
auf dem Elberadweg fahren wir zurück nach Bad Schandau,
bei Werners schnellen Fahrt stellt Ulla ihre langen Ohren "airodynamisch" in den Wind...
nur noch 7 Kilometer durch die schöne Landschaft...
an den sogenannten "sieben Brüder Häuser" vorbei
kommen wir am Wohnmobil rechtzeitig an,
denn es ist Starkregen angesagt und der fängt gerade an...
jetzt gibt es Abendbrot und dann wird relaxt...

20.06.2020 Samstag
     wir sind wieder unterwegs...
Ohhhh, eine Burgruine...
hier in "Frauenstein" soll die schönste Burgruine Sachsen stehen, sie befindet
sich auf einem 680 Meter hohen Granitfelsen im Osterzgebirge und...
die schaun wir uns jetzt an...
die "Höhenburg" wurde als Grenzfestung zwischen der Mark Meißen und Böhmen erbaut,
 ihre erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahr 1218...
der Burghof mit seinem tiefen Brunnen...
ein herrlicher Blick auf das Schloss Frauenstein aus dem 16. Jh., im Schloss ist ein Museum
 das viel über den Orgelbauer "Gottfried Silbermann" aus dem 17. Jh berichtet....
der geb. Frauensteiner gilt als der bedeutendste mitteldeutsche Orgelbauer der Barockzeit,
von seinen 50 gebauten Orgeln sind noch heute 31 erhalten...
Gerlinde hat gerade zwei schottische Dudelsackspieler entdeckt, 
die beiden spielen heute oben auf der Burgruine für zwei Hochzeitspaare...
weiter durch das Erzgebirge kommen wir zu einen besonderen Ort, in...
"Blockhausen" werden viele Kunstwerke aus kompletten Bäumen mit der Kettensäge gefertigt. Eigentlich sollten Pfingsten 2020 hier die  Huskycup-Weltmeisterschaft im 
Kettensägenschnitzen stattfinden, sie wurde wegen Corona verschoben...
 schon auf  dem Weg zum Ort stehen überall viele Holzkunstwerke herum...
das ist mal eine gewaltige Holzhütte...
hier in der Holzwerkstatt entstehen die vielen Holz-Skulpturen...
Hey, der will doch nicht etwa Ulla eine hauen...
den soll doch sofort der Sensemann holen ;-)...
am "längsten Tisch der Welt", haben wir sehr viel Corona-Abstand,
der Tisch ist seit 2010 im Guinness Buch der Rekorde eingetragen,
gefertigt wurde der 39.80 m lange Tisch 2008 aus einer 41m langen Fichte...
auch Ulla ist begeistert von den Holzschnitzereien...
Werner hilft auf dem Rückweg noch einen Grizzly zu vertreiben;-)...
im Erzgebirge wird es jetzt langsam dunkel...
wir finden unterwegs einen herrlichen Platz und genießen den Sonnenuntergang...
vielleicht wird das Wetter morgen besser...

21.06.2020 Sonntag
noch bedeckter Himmel im Erzgebirge...
unterwegs in "Kalkwerk Lengefeld" sieht das Wetter schon besser aus...
in diesem Kalkwerk wird schon seit 1515 Kalk abgebaut und gebrannt...
zwischen 1568-73 wurde der "Lengenfelder Kalk" für den Bau der "Augustusburg" verwendet...
1945 wurden hier die "Dresdner Kunstschätze" im Untertagebau sicher eingelagert...
leider ist das Museum des Kalkwerkes wegen Corona noch geschlossen - Schade....
ein paar Kilometer weiter kommen wir...
 nach "Marienberg", die Stadt besteht seit 1323 - ursprünglich als "daz dorf Sletyn"
 vor dem Amtsgericht ist ein Parkplatz unser heutiger Stellplatz...
durch das Zschopauer Tor, das einzige von fünf noch erhaltenen Toren aus dem Jahr 1541...
laufen wir auf der Zschopauer Straße entlang, hier ist wirklich wenig los...
die "Kirche St. Marien" ist eine spätgotische Hallenkirche aus dem 16. Jh....
der Marienberger Marktplatz...
mit dem Denkmal von "Herzog Heinrich den Frommen", dem Stadtgründer von Marienburg...
das Rathaus im Renaissance Stil wurde 1537 errichtet...
 an der historischen Stadtmauer vorbei gehen wir zurück zum Wohnmobil...
und machen es uns dort gemütlich...
übrigens, hier hatten wir im Januar 2017 vor der Therme in Marienberg
 bei  -31,5° Grad minus unsere kälteste Nacht im Wohnmobil verbracht...

22.06.2020 Montag
wir sind im Erzgebirge unterwegs...
eine kleine Pause tut uns gut...
unser heutiges Ziel ist schon in Sichtweite...
die Kreisstadt "Schwarzenberg" im 12. Jahrhundert als Befestigungsanlage zum Schutz eines Handelsweges angelegt, entwickelte sich die kleine Bergstadt zu einem wichtigen Zentrum...
vor uns das "Schloss Schwarzenberg" und die St.-Georgen-Kirche
das Schloss wurde im 12. Jahrhundert als Wehranlage gegründet...
im Schloss befindet sich seit 1954 das Museum der "Stadt Schwarzenberg"...
die evangelisch-lutherische "St.-Georgen-Kirche" von 1690, ist eine barocke Saalkirche,
zusammen mit dem Schloss prägen sie das Schwarzenberger Stadtbild...
das Kirchenschiff mit Amtschor, Altar und Kanzel - ist das nicht wunderschön ? ...
1993 wurde die historischen Brunnenanlage instand gesetzt und das ehemalige Trafohäuschen
 erhielt nach der Sanierung ein Meißner Glockenspiel, bestehend aus 37 Glocken
in der Turmkuppel - gerade läuft zu unserer Freude das Glockenspiel...
das ist was für Gerlinde - das Künstlergässchen...
bereits 1535 wurde das Rathaus errichtet und bis 1880 als Rathaus genutzt,
aber der Ratskeller besteht fast durchgehen seit dem 1600.Jh. ...
wir wandern durch die Stadt...
ganz schön anstrengend bei dieser Wärme meint Werner...
mit starker Strömung durchfließt der Fluß "Schwarzwasser" die Stadt Schwarzenberg...
Werner kennt nun seine nächste Arbeit zu Hause - so eine Bank für den Garten möchte Gerlinde...
wir haben heute viel gesehen...
jetzt geht es zurück zum Wohnmobil relaxen...

23.06.2020 Dienstag
wir sind im Kurort Oberwiesenthal am Fuß des Fichtelberges, mit 915 m ist
es die höchstgelegene Stadt Deutschlands und "der Wintersportort" im Erzgebirge...
mit der "Fichtelberg-Schwebebahn", die älteste (1924) Luftseilbahn in Deutschland...
fahren wir hoch auf den "Fichtelberg"...
dabei wird auf einer Länge von 1175 Metern eine Höhe von 303 Metern überwunden...
unter uns die "5 Fichtelbergschanzen"- die älteste ist von 1939 und die neueste von 2013,
hier wurden bis heute sehr viele Ski Wettbewerbe - Weltcup und Grand Prix
in Skisprung und Nordische Kombination ausgetragen...
jetzt sind wir auf dem mit 1214,79 m  höchsten Berg im Erzgebirge angekommen,
und stehen vor dem "Fichtelhaus mit Aussichtsturm"...
nur 148 Stufen  😅 geht es im Turm hoch zur Aussichtsplattform,
von hier oben hat man einen großartigen Blick über das Erzgebirge und der Wetterstation...
an klaren Tagen kann man bis zu 128 km weit übers Erzgebirge schaun...
ein Cappuccino tut uns jetzt gut...
Nachmittags geht es wieder mit der Schwebebahn abwärts...
alles nur mit Maske...
ein Blick auf Oberwiesenthal...
und unseren Wohnmobil...
wir laufen noch durch Oberwiesenthal...
und genießen zwischendurch eine leckere Bockwurst und ein Radler...
auf dem Weg zurück zum Wohnmobil sehen wir noch die
"Schmalspur-Dampflokomotive" mit vielen Wagons über das "Viadukt Hüttenbachtal" rollen
seit 1893 verkehrt die Bahn zwischen dem Ort Cranzahl und dem Kurort Oberwiesenthal...
jetzt machen wir es uns gemütlich...

24.06.2020 Mittwoch
wir fahren im Erzgebirge Richtung Norden...
am Vormittag erreichen wir Drebach, dort trinken wir einen Kaffee und...
sehen uns dann auf einem Bergsporn hoch über dem "Zschopautal"
die "Burg Scharfenstein" an...
Schade - leider heute geschlossen...
aber den Burggarten kann man sich ansehen...
die Burg entstand um 1250 als Höhenburg und beherbergt heute
 das "Weihnachts- und Spielzeugmuseum" und eine Ausstellung zur Volkskunst...
vor uns der Ort Drebach...
wir gehen wieder runter zum Wohnmobil...
und fahren weiter...
nach "Chemnitz", die Stadt ist auch schon über 800 Jahre alt,
vor uns die Stadthalle und gegenüber steht...
der "Rote Turm" - das Wahrzeichen der Stadt, es ist das älteste,
erhaltenes Bauwerk von Chemnitz und wurde im 12. Jahrhunderts errichtet...
vor der Jakobi Kirche...
trinken wir gemütlich einen Cappuccino und schauen uns dann...
das spätgotische "Alte Rathaus" von 1496  am Marktplatz an...
direkt daneben steht das Neue Rathaus von 1907 ...
noch ein bekanntes Wahrzeichen von Chemnitz - der Kopf von "Karl Marx"
dieses "Karl-Marx-Monument" ist 7,1 m (mit Sockel über 13 m) hoch und wiegt vierzig Tonnen...
heute übernachten wir hier in Chemnitz und morgen geht die Fahrt wieder weiter...

25.06.2020 Donnerstag
herrliches Wetter unterwegs...
wir haben unser Ziel erreicht, die Stadt "Oschatz" - in der Ersterwähnung aus dem Jahr 1238
wurde "Ozzechz" in einer Urkunde des Markgrafen Heinrich III. von Meißen genannt...
nahe der Altstadt finden wir ein schattiges Plätzchen...
am Neumarkt steht ...
das "Oschatzter Rathaus",  schon 1477 stand hier ein erstes Rathaus. Nach einem Stadtbrand
wurde das Rathaus nach den Plänen des berühmten "Baumeisters Gottfried Semper"
im Renaissancestil mit feingegliedertem Giebel und schlankem Uhrturm wieder aufgebaut.
Gerlinde sitzt vor dem 1589 erbauten Neumarktbrunnen...
vor dieser Kulisse schmeckt uns der Cappuccino besonders gut...
links das älteste Gebäude der Stadt - die "Fleischbank" von 1266 - heute die Sparkasse und
rechts das "Gasthaus Zum Schwan" von 1458, seinen Namen trägt es seit 1547 bis heute...
das Wahrzeichen von Oschatz ist die 1846 erbaute "St.Aegidien Kirche", sie
  prägt mit ihren 75 m hohen Türmen von weitem das Stadtbild von Oschatz...
im Stadtmuseum erfährt man viel über die Stadt und an der...
alten Stadtmauer mit Wehrgang und Turm kann man das Waagenmuseum besuchen...
am Wehrgang entlang kommen wir...
zur "Klosterkirche", sie ist das letzte erhaltene Bauwerk des ehemaligen
"Oschatzter Franziskaner Klosters" aus dem 13. Jahrhundert...
am Altmarktbrunnen bekommt...
unsere Ulla erst einmal eine Erfrischung, die tut ihr richtig gut...
jetzt machen wir uns quer durch die Altstadt auf den Rückweg zum Wohnmobil...
dort gibt es was zu essen und anschließend machen wir es uns bequem...

26.06.2020 Freitag
auf unserer Strecke nach Hause besuchen wir die Stadt "Riesa", der Name der Stadt
rührt von einer Sage her, über einen Riesen der sich hier an der Elbe nieder gelassen hat...
deswegen wird hier in Riesa noch vor "freilaufenden Riesen" gewarnt 😉...
wir laufen durch die Stadt, noch ist nicht viel los...
das "Riesaer Rathaus", der Name der Stadt taucht erstmals
in einer Urkunde des Papstes Calixt II. vom Oktober 1119 auf...
nebenan steht die alte "Benediktiner Klosterkirche" aus dem Jahre 1243...
an vielen Zunft - Handwerksschilder vorbei...
kommen wir zur "Elbquelle", einer 25 m hohe Eisenskulptur
in Form einer Eiche am Riesenhügel...
diese Fabrik machte Riesa auch weltweit bekannt...
die "Riesaer Teig und Nudelfabrik" von 1914...
im Museum wir erfahren wir viel über die Fabrik - von der Entstehung bis heute und...
über die Produktion der verschiedenen Nudelarten...
nach soviel Wissensvermittlung trinken wir einen Cappuccino und wie ihr seht,
war Gerlinde zwischendurch mal kurz im Fabrikladen einkaufen 😨...
wieder zurück am Wohnmobil...
machen wir Mittag...
und Werner hält jetzt noch ein kleines Nickerchen im Womo...
am späten Nachmittag hat eine kleine Strandbar an der Elbe geöffnet,
hier lassen wir es uns gut gehen...
mit Blick über die Elbe...
ein herrlicher Sonnenuntergang am Abend...
wir hatten in den letzten 14 Tagen eine schöne Reise, echt Klasse
aber morgen geht es zurück nach Hause...